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Down South Via Canning Stock Route

20. Tag, Samstag, 24. Juli 2004
Weiterfahren, abwechselnd Dünen, Corrugations und Felsen. Das Fahren ist anstrengend, erfordert ständige Konzentration auf die beiden Reifenspuren vor uns, entlang derer wir uns in unsäglich schlängelnden Kurven durch das Gelände bewegen, Büsche und Steine umfahrend, ständig die Gänge wechseln, mal in der Untersetzung, mal bremsen, wenn Eidechsen oder Vögel in der Spur herumlaufen ... Nur die Spur nicht verlassen müssen, es ist erstaunlich, wie schnell sich ein Auto im Sand eingraben kann.

Landschaftliche Besonderheiten, wie der Lake Aerodrome, der mal als Flugplatz dienen sollte, oder die Wasserstellen sind daher immer eine willkommene Unterbrechung und Pause, circa alle 25 bis 35 km. Mittags erreichen wir Well 11, der Brunnen ist nicht als Trinkwasser für uns zu gebrauchen, doch die Tiere der Wüste sind damit zufrieden. Winzige Zebrafinken zwitschern in den nahen Büschen, fliegen im Schwarm auf, wenn sie uns bemerken, aber nach wenigen Minuten sammeln sie sich wieder am Wasserloch, ständig in Bewegung und wachsam.

 

zebra finches

dry creek crossing
zebra finches

gecko

 

Ab Well 10 sind wir wieder auf Stationland, an dem Well nahe einer Quelle wurde später eine Windmühle errichtet, um das Vieh ständig mit Wasser zu versorgen. Hier soll man nicht campen, um die Rinder nicht abzuschrecken. Fragt sich nur, wer hier wen abschreckt! Es hat hier viel geregnet in der letzten Zeit, zahlreiche Pfützen, frisches Gras und Blüten ziehen auch Emus und Känguruhs an.
Wir fahren bis Well 9 weiter, um dort zu übernachten.

 

wildflowers

 

Lake Aerodrome

kangaroos

 

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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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