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To Kakadu And The Kimberley

Sonntag,13. Juni 2004
Wir haben den Kakadu National Park verlassen und sind auf dem Victoria Highway nach Westen gefahren. Etwa 200 km westlich von Katherine überqueren wir den Victoria River und hier beginnt der Übergang von der Tropischen Savannen- Floodplain- und Waldlandschaft zur semi-ariden Gras- und Hügellandschaft mit uralten Bergketten und Schluchten, die über Jahrmillionen von den Flüssen geformt wurden. Diese Landschaftsform setzt sich in den Kimberley Westaustraliens fort. Die markantesten Bäume sind die riesigen Boabs, die zu Beginn der Trockenzeit ihre Blätter abwerfen.

Kurz vor der Grenze zum Northern Territory erreichen wir den Keep River National Park, eine zerklüftete Sandstein- Landschaft mit Schluchten und Waterholes entlang des Keep River. Ein kurzer Bushwalk führt uns zur Nganalam Rock Art Site, einer Felshöhle an deren Wänden sich etwa 2500 Einritzungen und zahlreiche Zeichnungen, u.a. eine riesige Regenbogenschlange befinden. Über alles dominieren die Gangi Nganang, zwei menschenähnliche Figuren, die den Wandjinas der Kimberley ähneln.

 

Shelter

 

 

Donnerstag, 17. Juni 2004
In Kununurra haben wir uns zwei Tage vom Buschleben erholt, Wäsche gewaschen, Proviant und Mückenkerzen gekauft und die kommende Kimberley Tour vorbereitet. 1999 waren wir schon einmal in den Kimberley, überwiegend im Westen, auf der durch das Zentrum führenden Tablelands Road und in den Bungle Bungles. Für dieses Jahr haben wir uns als Schwerpunkt das Mitchell Plateau vorgenommen. Die Wet Season ist noch nicht allzu lange zu Ende und wir haben die Hoffnung, dass die Flüsse noch Wasser führen (aber nicht zu viel, da wir wir sie ja passieren müssen) und die berühmten Wasserfälle des Mitchell River noch recht imposant von ihren Felsen herunterdonnern.

Die Gibb River Road, die zentrale Straße durch die Kimberley war einst ein Horrotrip für Fahrzeuge und Menschen, eine Schotterstraße mit unendlichen Corrugations (Wellblechpiste), Schlaglöchern und Flußdurchfahrten. Auch wir haben sie noch in schlimmer Errinnerung. Doch jetzt ist sie frisch "gegradert" und die Flutschäden wurden beseitigt, so dass sie durchaus gut befahrbar ist. Entlang der Straße befinden sich viele Natursehenswürdigkeiten, doch meist auf Privatgelände von Cattle Stations und man muß dafür recht tief in die Tasche greifen. Dann kann man luxuriös im Buschsafari Bungalow-Zelt oder in der Homestead übernachten, Touren zu den Naturschönheiten buchen und für bis zu 900 AUS $ pro Tag bekommt man sogar einen persönlichen Guide dazu, und so weiter. "Wilderness and Luxury" ist in. Wir lassen die El Questro Station und andere dieser Art links liegen und campen irgendwo frei und ohne Luxus im Busch nahe einer kleinen Quelle.

Samstag, 19. Juni
Nach rund 170 km Gibb River Road erreichen wir den Abzweig nach Kalumburu und dem Mitchell Plateau. Die ersten 60 km sind in Topzustand, aber dann wird's doch recht abenteuerlich, und wir brauchen für die weiteren 100 km bis zum Abzweig zu den Mitchell Falls wesentlich länger als erwartet. Aber das ist in Australien eben so. Am Nachmittag errreichen wir den King Edward River.

 

 

 

Boab Tree
Gangi Nganang Rock Paintings
Gibb River Road - Creek Crossing

King Edward River

 

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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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