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Southern Ocean To Simpson Desert

Samstag, 1. Mai 2004
Von Birdsville fahren wir nach Innamincka. Bis vor kurzem war der Weg hierhin nach heftigen Regenfällen und Überflutungen des Cooper Creek unpassierbar. Innamincka ist ein winziger Ort mit 10 Einwohnern und rühmt sich "one of the most remote tourist facilities in the world " zu sein. Mitten in der Wüste gelegen, ist der Ort rund 425 km von Birdsville oder 470 von Lyndhurst oder gut 320 km von Tibooburra entfernt. Innamincka liegt am Cooper Creek, der in der relativ regensicheren Great Dividing Range entspringt. Selbst wenn er austrocknet läßt er eine Reihe permanenter "Waterholes" zurück.

Bevor wir jedoch die landschaftliche Schönheit des Cooper Creeks genießen können, haben wir ein kleines Problem: ein unglaublicher Gegenstand hat sich senkrecht in einen Reifen gebohrt, und ganz langsam und leise verliert dieser seine Luft. Obwohl es Samstag nachmittag ist, repariert der freundliche Mechaniker des Ortes den Reifen, vergisst aber leider, die Radmuttern wieder festzuziehen.

mechanic

nail

 

Ibises
Cooper Creek

Der träge fließende lehmigbraune Fluß ist ein Paradies für Ibisse, Reiher, Löffler und andere Wasservögel. Und für die weißen Corellas, die hier in Gruppen zu hundert und mehr Tieren in den riesigen River Gums leben, quietschen und kreischen, ständig zu jeder Tages- und Nachtzeit. Aber sie sehen wunderschön aus.

Corella

Little Corellas

Dienstag, 4. Mai 2004
Hinter Innamincka verzweigt sich der Fluß. Sein westlicher Arm füllt die Coongie Lakes, sein südlicher fließt in den Lake Eyre. Wegen der relativ sicheren Wasserversorgung galt Innamincka immer als "fatten-up area" für die Rinder aus den ariden Bereichen weiter nördlich. Jetzt ist der ganze Bereich ein "Regional Reserve", in dem Rinderzüchter und Naturschützer versuchen einen Kompromiss zu finden, zusammen mit Firmen wie Santos, die die reichen Erdgas- und Erdölvorkommen im Cooper Basin ausbeuten, um damit Städte wie Adelaide, Melbourne und Sydney zu versorgen. Ein schwieriges Unterfangen.

Wir wollten eigentlich zu den Coongie Lakes, den vielgerühmten Süßwasserseen in der Wüste. Doch das Wasser versperrt uns den Weg, der Track ist rund 20 km vorher geflutet und gesperrt. Wir bleiben am Kudriemitchie Waterhole und entdecken auf einer Wanderung Ausläufer der Überflutungen zwischen den Sanddünen der Wüste. So ähnlich muß es in der Simpson Desert nach starken Regenfällen aussehen.

 

flowers

 

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near Kudriemitchie Waterhole
Dingo

© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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