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Down South To The High Country

Montag, 1. März bis Samstag, 6. März 2004
Melbourne. Hauptstadt von Victoria und mit 3,5 Mio Einwohnern die zweitgrösste Stadt Australiens. Es gibt zwei gute Gründe, weshalb wir hier sind:
1. Unser erstes Halbjahr in Australien ist vorbei und wir müssen zur Einwanderungsbehörde, um unsere Visa verlängern lassen. Das ist gar nicht so einfach, da der für uns zuständige "Bürokrat" nicht verstehen kann, dass man "einfach so" für ein Jahr in Australien herumreist. Wir müssen dies in einem "Besinnungsaufsatz" auf dem Antragsformular darlegen. Dann will er, dass wir 12.000 AU Dollar (am besten bar) vorweisen, mit denen wir unseren Aufenthalt hier finanzieren. usw... Überhaupt, er will uns das Leben ein wenig schwer machen. Nach drei Tagen Wartezeit und 400 AU$ Gebühren bekommen wir endlich die Verlängerungen. Ironie des Schicksals, der "officer" selbst stammt aus Afghanistan. Und Australien geht mit den hier "angelandeten" afghanischen Flüchtlingen nicht gerade freundlich um. Aber was haben wir damit zu tun?

 

café in Federation Square

Swanston Street

2. Nach so viel "Busch" wollen wir auch mal wieder städtische internationale Kunst und Kultur geniessen.

Die Innenstadt ist eine gewagte Mischung aus alten victorianischen Prachtbauten und zeitgenössischer Glas-und-Stahl Architektur. Das neueste Prunkstück ist der riesige Gebäudekomplex Federation Square gegenüber dem alten Hauptbahnhof. Glas, Stahl und die Vermeidung rechter Winkel sind wesentliche Konstruktionsmerkmale dieses faszinierenden Komplexes, in dem u.a. die National Gallery of Victoria (NGV), das neu gegründete Australian Centre for the Moving Image und diverse Restaurants gemeinsam angesiedelt sind.
Ausser im Central Business District mit einer stattlichen Anzahl Hochhäusern ist Melbourne in die Breite gewachsen. Zahllose Vororte mit endlos langen Straßen, Geschäften, Restaurants und kleinen Wohnhäusern in bunter Mischung ziehen sich an der Küste entlang und bis weit in das Hinterland in die Ausläufer der Great Dividing Range. Verbunden sind sie durch ein enges Straßenbahnnetz, sehr ungewöhnlich für Australien.

Qeen Victorai Markets in the tram

Neben den Museen und den kommerziellen Galerien hat Melbourne auch eine sehr experimentierfreudige alternative Kunstszene, die vielfältige Möglichkeiten für jüngere und noch nicht so bekannte Künstler bietet.

In Melbourne treffen wir auch Lyndal, eine auch international bekannte Videokünstlerin, und verbringen zwei schöne Tage miteinander. So lernen wir auch Ecken von Melbourne kennen, die nicht im Reiseführer stehen.

opening at "Gertrude comtemporary art spaces"
lyndal and little Bea kitchen
studio studio

forward

© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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