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Down South To The High Country

Sonntag, 2. Februar 2004
Queensland haben wir verlassen und sind weiter nach New South Wales in die Border Ranges gefahren. Subtropischer Regenwald mit uralten Baumarten und Farnen, die in das Zeitalter des Superkontinents Gondwana zurückreichen, findet sich hier entlang wunderschöner Wanderwege.

Die Küste ist (für australische Verhältnisse) dicht besiedelt, doch es finden sich immer noch einsame Buchten und Strände am Südpazifischen Ozean. Das Klima ist sehr angenehm mit kühlem Wind und reichlich hohen Wellen. Das Wasser ist zwar badewarm, aber schwimmen ist wegen der sehr starken Strömung kaum möglich. Wir schauen einigen Wave Surfern zu, die aber häufiger im Wasser liegen als auf den Wellen reiten.
Wir können es überhaupt nicht.

 

Montag, 3. Februar 2004
Bellingen. Zu Tausenden hängen sie kopfüber in den Bäumen einer Flußinsel und kreischen, zwitschern, schubsen sich gegenseitig oder flattern zwischen den Ästen herum. Der Lärm, den diese Kolonie von Little Red Flying Foxes erzeugt, ist unvorstellbar. Und sie stinken wie Füchse im Zoo, obwohl sie keine Raubtiere sind. Von Oktober bis März sind sie hier im Süden, um sich zu paaren und die Jungen aufzuziehen. Im Winter ziehen sie in den tropischen Norden. Die rund 30 cm großen "Fledermäuse" (macrobats) ernähren sich vom Nektar der Eukalyptusblüten und auch gerne von Früchten aus den Gärten der Anwohner. Vor allem Obstplantagenbesitzer haben damit Probleme, aber die Tiere stehen unter Naturschutz und das Umweltministerium gibt Tips, wie man die Obstbäume mit Netzen gegen vorzeitige Ernte schützt.

Tagsüber hängen die Fliegenden Füchse wie reifes Obst in den Bäumen, erst mit Beginn der Abenddämmerung wird es in der Kolonie richtig lebendig. Sie fliegen mitunter sehr weite Strecken bis zu ihren Futterplätzen, von denen sie im Morgengrauen mit viel Geschrei und Geflatter zurückkehren. Faszinierend!!

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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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