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Down South To The High Country

Freitag, 16. Januar 2004
In Gin Gin haben wir Ian in seinem Haus im Busch besucht. Wir hatten uns vor ein paar Wochen an der Chilli Beach (Cape York) kennengelernt. Hier hat er sich ein Stück Land gekauft; was früher einmal Weidegebiet für Rinder war, soll sich jetzt wieder in natürliches Buschland verwandeln.

Durch die andauernden Regenfälle bei Temperaturen um 25°C ist alles wunderschön grün, das Gras steht kniehoch und im Bach fließt sogar Wasser, das ist das vierte Mal seit Ian das Land vor 10 Jahren gekauft hat.

Wellblech, Corrugated Iron, ist immer noch ein beliebtes Baumaterial im Busch. Es ist viel preiswerter als Holz, leichter zu transportieren und zu verarbeiten und termitenfest. So ein Wellblechhaus gibt es in vorgefertigten lackierten Teilen, die man dann vor Ort auf einem Betonfundament aufstellt.

stillife

 

Und wenn dann der Regen auf das Blechdach trommelt, ist das ein schönes Geräusch, denn innen bleibt alles trocken und durch die geöffneten Türen kann der Wind durch das Haus ziehen. Und es hat seit gestern immer wieder geregnet. Wenn es nicht regnet, zirpen die Zikaden ohrenbetäubend. Das ist die Stille im Busch.

Aber eigentlich sind wir wirklich priviligiert, soviel Regen ist hier sehr selten und Zikadenkonzerte gibt es auch nur alle paar Jahre in dieser Intensität.
Diese Wet Season ist ein voller Erfolg.

 

Sonntag, 18. Januar 2004
Egal, wo wir auch hinkommen, es regnet. Sicherlich gäbe es auf den 400 km zwischen Gin Gin und Brisbane noch so manche schöne Stelle an der Sunshine Coast oder in einem der zahlreichen National Parks, aber wir haben keine Lust mehr auf Wet-Season-Bush-Camps und fahren durch bis Brisbane. Hier haben wir eine schöne kleine Ferienwohnung in einem alten Queensländer Haus gefunden, für rund 35 Euro pro Nacht.

 

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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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