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Down South To The High Country

Mittwoch, 7. Januar 2004
Auf zu neuen Breitengraden: vom tropischen Cairns, etwas südlich des 17. Breitengrades, wollen wir bis in die Snowy Mountains, deren höchster Berg, der Mount Kosciuszko, bei ca 36° 28' Süd liegt. Anstatt auf dem schnellen Küsten-Highway in vier bis fünf Tagen nach Süden zu rauschen, haben wir die Inland-Route entlang der Great Dividing Range gewählt, die uns zuerst auf die Atherton Tablelands (ca 700 - 900 m hoch) südwestlich von Cairns führt, in eine Landschaft voller Gegensätze.

Fast "wie in Good Old Germany", fühlen wir uns inmitten sattgrüner Weiden mit Holsteiner Milchkühen und Windgeneratoren; ganz wie im tropischen Bilderbuch-Paradies in den zahlreichen kleinen Nationalparks mit Regenwald, wunderschönen Wasserfällen und mächtigen Würgefeigen.

Die Wet Season hat nach drei Jahren relativer Dürre endlich mit reichlich Regen begonnen und nach den heftigen Gewittern der letzten Tage rauscht das Wasser in den Bächen und Wasserfällen verschwenderisch; und überall der schwere Duft der Frangipaniblüten.

Frangipani

 

Würgefeigen sind in den tropischen Regenwäldern des Hochlandes sehr häufig anzutreffen. Sie beginnen ihr Dasein hoch oben in der Krone eines anderen Baums, von dort senden sie bei günstiger Witterung Wurzeln bis zur Erde und die Feige wächst sehr schnell. Dabei umklammert sie den Wirtsbaum und "erwürgt" ihn allmählich, so daß am Ende nur die Feige übrigbleibt. Zwei besonders imposante Exemplare in den Atherton Tablelands sind die Curtain Fig und die Cathedral Fig, deren Alter auf etwa 500 Jahre geschätzt wird. Sie ist rund 50 m hoch und ihre Krone erstreckt sich über eine Fläche von etwa 0,2 Hektar.

Curtain Fig Tree

Atherton Tablelands
Millaa Millaa Waterfall
Cathedral Fig Tree
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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