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From Perth To Alice Springs

Sonntag, 12. Oktober
Mit dem Gunbarrel Highway sind wir fertig!
Weiter geht's auf der Great Central Road Richtung Northern Territory und
Uluru National Park. Jetzt kommen uns immerhin alle paar Stunden ein Fahrzeug entgegenkommt und es alle 200 km oder so ein Roadhouse gibt. Dort können wir Diesel tanken und tiefgekühltes Toastbrot und andere nützliche Dinge kaufen. We are back to civilisation!

Die Straße führt durch Aboriginal-Gebiete, für die man Passierscheine braucht, die wir uns in Kalgoorlie besorgt hatten. Die Aborigines leben meist in sogenannten Communities zusammen, zu denen weiße Australier (und Touristen) im allgemeinen keinen Zugang haben.
Die Roadhouses, die immer von Weißen geleitet werden, gehören zu den Communities und sind frei zugänglich. Zum Campingplatz mit Duschen und Waschmaschinen haben wiederum die Aborigines keinen Zutritt.

Die Aboriginal Reserves sind alkoholfreie Gebiete, aber da "Petrol-Sniffing" (Schnüffeln von Benzindämpfen) unter den Jugendlichen der Communities ein großes Problem ist, gibt es Benzin oder Super hier auf einer Strecke über 1100 km nicht, was normalen PKW das Befahren dieser Straße sehr erschwert.

Die beiden Welten der schwarzen und der weißen Australier sind auf seltsame Weise getrennt, scheinen nebeneeinander zu existieren und sich nur im Roadhouse zu berühren. Aber bisher wissen wir viel zu wenig darüber. Hoffentlich ergeben sich noch Möglichkeiten mehr über das Denken und Leben der australischen Ureinwohner zu lernen, was über reine Tourismus-Darbietungen und Traumzeitgeschichten hinausgeht.


 

Northern Terrotory
Docker River Community
Desert Oaks ( Wüsteneichen) dead cow testing the tyre pressure
"The Olgas" Uluru National Park von der Docker River Road
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© 2003 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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