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From Perth To Alice Springs

Montag, 6. Oktober 2003
Die ersten 340 km hinter Wiluna bis Carnegie ist der Track in recht gutem Zustand, doch danach wird er schmaler und ist eher was für Menschen, die testen wollen, wieviel sie und ihr Fahrzeug gerade noch aushalten, ohne vollends auseinanderzufallen.

In einem Reiseführer habe ich was von "nightmarish corrugations" gelesen. Diese Querrillen auf dem Weg werden erzeugt durch Autoreifen und sind jeweils so weit voneinander enfernt, daß man entweder mit 10 km/h von Rille zu Rille hoppelt und der Alptraum aus Rappeln und Schütteln nie ein Ende nimmt, oder mit etwa 60 - 80 km/h über diese Piste brettert. So ist man schnell genug, um nur über die Erhebungen zu hüpfen, läuft jedoch ständig Gefahr in ein tiefes Schlagloch zu fallen, an einem Felsen im Boden hängenzubleiben und den Tank aufzureißen ....

Doch die endlose Halbwüsten-Landschaft entschädigt für viele Qualen: roter Sand, blühende Büsche, die nach Vanille duften, unter tiefblauem Himmel ....

"We are having an adventure... mmhh", hat gestern jemand in das Visitors Book an der Everard Junction (ca. halbe Strecke des Tracks) eingetragen. Solch ein Visitors Book gehört zu jedem australischen 4WD-Track. Leute aus allen Ländern können da ihre Erlebnisse auf dem Track hineinschreiben. Bisher ist uns auf diesem Track noch kein weiteres Fahrzeug begegnet

An der Everard Junction machen wir einen Abstecher nach Norden und fahren auf dem Gary Highway in das wunderschöne Gibson Desert Nature Reserve. Der Track ist nicht so kaputt, da er nur wenig befahren wird, ist teilweise mit Spinifex überwuchert und führt zu einem kleinen Felsen namens McPhersons Pillar und dem Mulgan Rockhole.

Gunbarrel Highway in bad condition
Corrugations Wildflowers
kangaroos Visitors Book Everard Junction
camel tracks
McPherson's Pillar
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© 2003 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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